Opperode

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Wappen der Familie Wiedenbeck
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Opperode ist das einzige Steinkohlerevier im Unterharz auf anhalt-bernburgerischen Boden, dicht an der Grenze zur Grafschaft Falkenstein.

Der Abbau der Steinkohle begann vermutlich im frühen 16. Jahrhundert, 1573 wurde bereits dieTeich am Friedhof von Opperode Genehmigung zum Anlegen eines neuen Schachtes erteilt. 1584 erhielt der fürstlich-bernburgerische Münzmeister Daniel Stumpelt Privilegien „den Steinkohlen den Schank, der Wildigkeit“ zu nehmen, vermutlich ein Verfahren, die Steinkohle von Opperode zu verkoken und dadurch minderwertigen Kohlen zum Heizen in Stuben, zum Salz- und Salpetersieden, zum Bierbrauen, Kalk- und Ziegelbrennen“ brauchbar zu machen.  

Die Blütezeit des Opperöden Bergbaus dauerte von 1740 – nachdem Fürst Victor Friedrich 1724 alle Bergwerke des Landes in eigenen Besitz gebracht hatte. Bis 1824, östlich des Ziegenberges, wurde der Kunstteich angelegt, um über die „Wasserkunst“ das Wasser aus den Stollen zu pumpen. Abnehmer der Kohlen waren die Staßfurter Salinen und die Kupferhütten im mansfeldischen Gebiet. Die ersten deutschen Dampfmaschinen, die auf dem Kupferschacht bei Hettstedt 1785 aufgestellt worden war, wurde mit Opperöder Kohlen beheizt. Ein letzter Abbauversuch erfolgte 1852 bis etwa 1860, 1869 wurde der Schacht endgültig aufgegeben.  

Von den Weidenbachs die bereits im 15 Jahrhundert erwähnt wurden leben nur noch sehr wenige hier. 

Die alte Dorfkirche von Opperode wurde erstmalig 1310 urkundlich erwähnt. Sie befand sich neben dem ehemaligen Adelshof. Um 1890 ist sie abgerissen und durch einen Neubau ersetzt worden. Weiden im Ortskern von Opperode

Hier im Kern der Stadt Opperode befindet sich ein Bach mit Weidenbäumen, wohnten hier die Weidenbachs?

 

 

 

 

 

 

 

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