Andreas  Friedrich

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Wappen der Familie Wiedenbeck
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Revolution 1848

Viele Jahrzehnte lang konnte der Mecklenburger Zweig nicht nach Pansfelde zurück verfolgt werden. Im Jahre 2005 konnte dann die Verbindung gefunden werden. Dem Ganzen ging eine lange Geschichte voraus. 

Die Mecklenburger Wiedenbecks wurden erstmals 1812 urkundlich erwähnt in Badresch – Schönhausen, mit Johann Andreas Friedrich (Gottlieb) Wiedenbeck.

Zunächst war nur bekannt, dass Johann Andreas Friedrich Wiedenbeck um 1786 geboren und am 02.06.1842 in Altstrelitz verstarb. Er war von 1812 bis 1816 Schreiber in Badresch-Schönhausen, von 1818 bis 1821 Krüger in Voigtsdorf Kirchgemeinde Badresch-Schönhausen, von 1823 bis 1829 Branntweinbrenner in Wittenborn, 1837 Krugpächter zu Lowitz, Kirchengemeinde Alt-Strelitz-Thurow und 1882 war er in Altstrelitz "ehemaliger Krugpächter von Lowitz". Er war mit Dorothea Christina Friederica Nevian (auch Newian und Newijahn geschrieben) verheiratet, die am 28.03.1788 in Katzenhagen, Kirchengemeinde Kublank-Neetzka geboren wurde und am 05.06.1837 in Altstrelitz -Thurow verstarb. Beide hatten in der Zeit von 1812 bis 1837 elf  Kinder gezeugt. Woher Johann Andreas Friedrich kam steht nicht in den Archiven Mecklenburgs. Die Eheschließung konnte bislang ebenfalls nicht gefunden werden.

Im Stammbaum von Dr. Fredy (siehe Seite Pansfelde) ist kein Johann Andreas Friedrich eingetragen, dennoch musste es irgendeine Verbindung geben. Zu diesem Zeitpunkt war bereits bekannt, dass im Stammbaum leider einige Eintragungen fehlen. Nach Auskunft von Genealogen steht der Name Johann lediglich für ein Präfix ist und hat somit keine weitere Bedeutung. In Briefen aus den USA in den 60 Jahren wird im Taufregister des ersten Sohns als Name des Vaters Johann Andreas Gottlieb angegeben.

Welche Bedeutung hat nun der Name und wie ist der Zusammenhang zu verstehen? Der erste Name Johann ist ein Präfix, der Name Andreas ist der Rufname und der Zweitname Friedrich (wurde abgeleitet vom preußischem König des Alten Fritz) ist zwischen 1790 und 1830 mit 40-50% der beliebteste Vorname.

Um herauszufinden, wie Andreas in die Pansfelder Linie der Familie passt, musste der gesamte Stammbaum mit Casper beginnend aufgezeichnet werden. Auf Seite 2 im Stammbaum steht der Eintrag: Andreas Gottlieb *2.8.1791 und keine weiteren Nachkommen; Johann ist ja nur ein Präfix und Gottlieb steht ja im ersten Taufregister.

Im Kirchenbuch steht der Name Johann Andreas Gottlieb (siehe rechts) und weiter ein Eintrag seiner Konfirmation im Jahre 1806, demnach stimmen die Angaben aus den o.g. Briefen. Danach gibt es keinen weiteren Hinweis mehr auf Andreas, keine Heirat, kein Sterbeeintrag und er wird auch nicht mehr als Pate aufgeführt. Er hat also Pansfelde verlassen und damit ist klar, der gesuchte Andreas ist jener, der 1791 in Pansfelde geboren wurde.

Damit ist nun auch der Wappengeber nach Pansfelde bestätigt worden.

Konformationseintrag urkunde von Johann Andreas Friedrich

Er ist auch der Vater von drei Söhnen, die in die USA ausgewandert sind.